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17.05.2016 23:11  Suche

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Kommentar zur Wahl :

Kommentar zur Wahl :

Gestern war der große Tag für die BLH und die erfolgloseren Parteien.

Joachim Borrmann ist abgewählt worden, das muss man so klar sagen.

Wohl egal, wer gestern gegen ihn angetreten wäre – er hätte gewonnen.

Hätte auf dem Wahlzettel gestanden:

Soll Borrmann weiterhin VG Bürgermeister bleiben?,

wäre das Ergebnis mit Sicherheit viel höher zu Ungunsten von Borrmann ausgefallen.

Borrmann kann eigentlich noch froh sein, dass doch einige auf keinen Fall Frau Klein wollten,

somit bekam er wenigstens ein paar % mehr.

Somit war Frau Klein zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Nun wird sich zeigen, wie sich das Personalkarussell weiter dreht.

Mit Sicherheit wird die CDU als Wahlhelferin ein Geschenk einfordern oder auch einfach bekommen.

Vielleicht wird ja Hr. Fröhlich oder einer oder anderen Mitstreiter ( Karl Koch, Frau Meertens, Jens Lothar Hessel) jetzt noch Beigeordneter?

Einfach wird es im OG-Rat jedoch nicht für die große Anti-Borrmann Koalition.

Bald wird es wieder um Sachthemen gehen und die bisher klar vertretenen Standpunkte z.B.

zum Thema Sommeraue und Monte More könnten unterschiedlicher nicht sein.

Man darf gespannt sein, wie lange Harmonie zwischen BLH, FWG , Grünen und der CDU herrscht.

Zudem ist die Verteilung im Rat denkbar günstig für die SPD .Von 21 Stimmen besitzt die SPD 11 und
könnte somit alle Anträge im Rat durchboxen.

Die Verbandsgemeinde ist nun mal die Schreibstube der Ortsgemeinde und muss diese Ratsbeschlüsse dann umsetzen – keine leichte Aufgabe für Frau Klein.

Auch die TSG Heidesheim hatte sich offenbar im Vorfeld der Wahl gegen Borrmann ausgesprochen, obwohl Borrmann damals durch seine guten Beziehungen zum Ministerium den neuen Sportplatz in Rekordzeit aus dem Boden gestampft hat.

Es ist davon auszugehen, dass die Ära der Großzügigkeit für die TSG beendet ist.

Der private Pächter Norbert Luckas ( Lucky) machte gestern keinen Hehl daraus, dass er sehr verärgert über das gestrige Wahlergebnis ist-die Markthalle will er für die alljährliche Veranstaltung nicht zur Verfügung stellen. Dies ist ein absoluter Rückschritt für die Gemeinde.

Auch Ralf Claus ( Oberbürgermeister von Ingelheim ) zeigte sich enttäuscht von dem Wahlergebnis.

Redaktion: Nach meiner Beobachtung wird vieles jetzt anders laufen und Themen wie eine bessere Nahverkehrsanbindung und Nachtbus werden wohl nicht so schnell kommen, wie gewohnt.

BLH-Sprecher Frank Görgen erklärte in einem persönlichen Gespräch vor der Wahl, dass  es sich bei dem Zusammenschluss eigentlich um keine Fusion, sondern um eine Eingemeindung handelt.

Diese hätte wie die statistische Erfahrung zeige auch  eine bessere "Erfolgsquote ".

Zur Zukunft von Frau Klein: Görgen sieht ihren Weg nach der eventuell nur beschränkten Amtszeit von knapp 3 Jahre in Richtung Ingelheim, könne sich vorstellen, dass sie sich dort für das Bürgermeisteramt in Ingelheim interessiert.

Da dafür die BLH nicht das richtige Parteibuch ist, könne er sich vorstellen, dass Frau Klein in die SPD eintritt, da die Familie, soweit er weiß eigentlich immer schon eine SPD Affinität hätte.

Frau Klein muss man ein glückliches Händchen wünschen oder wie Borrmann gestern kurz nach der Wahl sagte: Viel Spaß!!!

In 3 Jahren wird vielleicht Jens Lothar schon gegen Fr. Klein als Ortsvorsteher antreten.....

Zusammenfassend muss man sagen: Respekt für die BLH - „from Zero to Hero“