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17.05.2016 23:11  Suche

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Kommentar von Michael Julius Schwarz zur Wahl

Mit fast Zweidrittelmehrheit wurde Borrmann abgewählt. Sachfragen oder politische Grundüberzeugungen spielten anscheinend keine Rolle mehr: Es war Wechselstimmung! Seien wir gespannt, was aus der übergroßen Koalition nun wird, jetzt wo der Bär erlegt ist und man wieder über Inhalte reden muss. Die Zusammenarbeit zwischen der VG, der OG, der Stadt Ingeheim und dem Kreis wird jedenfalls bis zur nächsten Wahl 2019 kaum einfacher werden. Nach dem strahlenden Sieg ist unserer neuen Bürgermeisterin Frau Klein ein glückliches Händchen im Interesse aller Bürger zu wünschen! #SchauenWirNachVorn

 

Kommentar zur Wahl :

Kommentar zur Wahl :

Gestern war der große Tag für die BLH und die erfolgloseren Parteien.

Joachim Borrmann ist abgewählt worden, das muss man so klar sagen.

Wohl egal, wer gestern gegen ihn angetreten wäre – er hätte gewonnen.

Hätte auf dem Wahlzettel gestanden:

Soll Borrmann weiterhin VG Bürgermeister bleiben?,

wäre das Ergebnis mit Sicherheit viel höher zu Ungunsten von Borrmann ausgefallen.

Borrmann kann eigentlich noch froh sein, dass doch einige auf keinen Fall Frau Klein wollten,

somit bekam er wenigstens ein paar % mehr.

Somit war Frau Klein zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Nun wird sich zeigen, wie sich das Personalkarussell weiter dreht.

Mit Sicherheit wird die CDU als Wahlhelferin ein Geschenk einfordern oder auch einfach bekommen.

Vielleicht wird ja Hr. Fröhlich oder einer oder anderen Mitstreiter ( Karl Koch, Frau Meertens, Jens Lothar Hessel) jetzt noch Beigeordneter?

Einfach wird es im OG-Rat jedoch nicht für die große Anti-Borrmann Koalition.

Bald wird es wieder um Sachthemen gehen und die bisher klar vertretenen Standpunkte z.B.

zum Thema Sommeraue und Monte More könnten unterschiedlicher nicht sein.

Man darf gespannt sein, wie lange Harmonie zwischen BLH, FWG , Grünen und der CDU herrscht.

Zudem ist die Verteilung im Rat denkbar günstig für die SPD .Von 21 Stimmen besitzt die SPD 11 und
könnte somit alle Anträge im Rat durchboxen.

Die Verbandsgemeinde ist nun mal die Schreibstube der Ortsgemeinde und muss diese Ratsbeschlüsse dann umsetzen – keine leichte Aufgabe für Frau Klein.

Auch die TSG Heidesheim hatte sich offenbar im Vorfeld der Wahl gegen Borrmann ausgesprochen, obwohl Borrmann damals durch seine guten Beziehungen zum Ministerium den neuen Sportplatz in Rekordzeit aus dem Boden gestampft hat.

Es ist davon auszugehen, dass die Ära der Großzügigkeit für die TSG beendet ist.

Der private Pächter Norbert Luckas ( Lucky) machte gestern keinen Hehl daraus, dass er sehr verärgert über das gestrige Wahlergebnis ist-die Markthalle will er für die alljährliche Veranstaltung nicht zur Verfügung stellen. Dies ist ein absoluter Rückschritt für die Gemeinde.

Auch Ralf Claus ( Oberbürgermeister von Ingelheim ) zeigte sich enttäuscht von dem Wahlergebnis.

Redaktion: Nach meiner Beobachtung wird vieles jetzt anders laufen und Themen wie eine bessere Nahverkehrsanbindung und Nachtbus werden wohl nicht so schnell kommen, wie gewohnt.

BLH-Sprecher Frank Görgen erklärte in einem persönlichen Gespräch vor der Wahl, dass  es sich bei dem Zusammenschluss eigentlich um keine Fusion, sondern um eine Eingemeindung handelt.

Diese hätte wie die statistische Erfahrung zeige auch  eine bessere "Erfolgsquote ".

Zur Zukunft von Frau Klein: Görgen sieht ihren Weg nach der eventuell nur beschränkten Amtszeit von knapp 3 Jahre in Richtung Ingelheim, könne sich vorstellen, dass sie sich dort für das Bürgermeisteramt in Ingelheim interessiert.

Da dafür die BLH nicht das richtige Parteibuch ist, könne er sich vorstellen, dass Frau Klein in die SPD eintritt, da die Familie, soweit er weiß eigentlich immer schon eine SPD Affinität hätte.

Frau Klein muss man ein glückliches Händchen wünschen oder wie Borrmann gestern kurz nach der Wahl sagte: Viel Spaß!!!

In 3 Jahren wird vielleicht Jens Lothar schon gegen Fr. Klein als Ortsvorsteher antreten.....

Zusammenfassend muss man sagen: Respekt für die BLH - „from Zero to Hero“

 

Roger Lewentz, Staatsminister zu Besuch in Heidesheim

Roger Lewentz, Staatsminister zu Besuch in Heidesheim

Roger Lewentz, Staatsminister wird am 29.3.2016 Heidesheim besuchen. Bei einem Spaziergang wird er sich mit Verbandsbürgermeister Borrmann, Ortsbürgermeister Weidmann und Nina Klinkel, MdL ein Bild über die anstehenden Projekte im Städtebauförderprogramm machen.

Anschließend wird eine Bürgersprechstunde im Ratssaal der VG stattfinden.

Treffpunkt ist um 15 Uhr Am Goldenen Lamm 1 , 55262 Heidesheim, (Rathaus VG), Von dort wird ein ca. einstündiger Rundgang, u. a. zur Burg, der Markthalle und der Ladestrasse stattfinden.


Der Staatsminister und die Ortsgemeinde freuen sich auf viele interessierte Bürgerinnen und Bürger

 

Politische Lager und das Klima gegenseitiger Unterstützung!

Politische Lager und das Klima gegenseitiger Unterstützung!

Es ist in hohem Maße erstaunlich, wieviele verschiedene politische Gruppierungen sich mit dem Bündnis Lebenswertes Heidesheim im Vorfeld der Bürgermeisterwahl zu einer Allianz zusammengefunden haben: Linke, Grüne, FWG und CDU, Heidesheimer und Wackernheimer.

Man fragt sich indes: Wo könnte das gemeinsame Interesse liegen? Vorher waren alle Parteien heillos zerstritten. Das Verhältnis zwischen Heidesheim und Wackernheim war im Zuge der Fusionsverhandlungen schon recht angespannt. Der CDU-Ortsverband Heidesheim-Wackernheim bescheinigt dem SPD-Bürgermeister erneut schonungslos, was er von ihm hält. Man beklagt das schlechte Klima in der Verwaltung und im Rat. Nun auf einmal auf der Zielgeraden zur Wahl finden alle Kritiker zueinander und alles wird gut?

Der Wandel muss kommen! Darin scheinen sich alle einig. Mit dem Wandel an der Verwaltungsspitze wird auch das Klima sich ändern, so lautet die Botschaft. Aber die Akteure bleiben die gleichen!

Plötzlich tauchen inoffizielle Absprachen zwischen der BLH und der CDU auf. Danach wurden der CDU für die Unterstützung im Wahlkampf Beigeordnetenposten versprochen, ergänzt von finanziellen Nebenabreden. Dem Beobachter des Wahlkampfes kommen erhebliche Zweifel, ob die angetretene BLH so offen, transparent und selbstlos gut ist, wie sie gerne wahrgenommen werden möchte.

Sicher ist heute, drei Tage vor der Wahl, nur, dass dieser Wahlkampf von einer beispiellosen Hetzkampagne geprägt ist. Es geht am Ende des Tages um den Machtwechsel. Dafür scheint fast jedes Mittel recht zu sein.

Es sei Zeit für ein verlässliches und vertrauensvolles Miteinander, verkündet ein Unterstützer und Repräsentant der CDU. Gleichzeitig gibt er eine an ihn gerichtete Nachricht weiter ohne den Absender zu informieren. Wenn das der neue wertschätzende Umgang miteinander sein soll, dann sage ich nur: Nein danke!

„Demokratie ist eine Einrichtung, die den Menschen gestattet, frei zu entscheiden, wer an allem schuld sein soll“! (unbekannter Autor). In diesem Sinne wünsche ich den Wählerinnen und Wählern am Sonntag ein gutes Gespür für Recht und Unrecht, für Wahrheit und Lüge!

Hannelore Schmelzer, Mitglied der Freien Demokratischen Partei

Heidesheim, den 31. März 2016

 

Deal zwischen CDU und BLH ?

Wie der Redaktion zugetragen wurde, soll es einen Deal zwischen BLH UND DER CDU geben.

Demnach bekäme die CDU für die Unterstützung der BLH eine Beigeordnete mit Geschäftsbereich.

Im Jahr wären das15.000,--€.

In einem persönlichen Gespräch mit Frau Klein erklärte sie, dass diese Aussage definitiv falsch ist und niemand einen Deal mit der BLH verabredet hätte.Da sei sie sich absolut sicher.

Hr.Hessel wiederum erklärte am Telefon, dass Hr.Weidmann ihn am frühen Morgen nach der Wahl kontaktiert hat und mit ihm übereinkommen wollte, was sich nach der Wiederwahl von Hr.Borrmann für die CDU denn positiv hervortun könnte.

Hr.Hessel ist darauf nicht eingegangen, weil die CDU jetzt die Abwahl von Hr.Borrmann will

Diese Schreiben von Weidmann  hat Hessel wiederum inhaltlich  an Frau Klein weitergeleitet - das wiederum überraschte Weidmann, der davon ausging, dass solche Inhalte nicht einfach weitergegeben werden.Er selber habe aber nichts zu verbergen und steht auch zu dem Inhalt ( Eine Kopie des Schreiben von Weidmann an Hessel liegt der Redaktion vor)

Ein weiteres CDU Mitglied , dass namentlich nicht genannt werden möchte) berichtete, dass es sehr wohl ein Gespräch mit einem Mitglied der BLH gegeben hätte, Frau Klein wäre dabei aber aussen vor gewesen und wüsste auch nichts davon.

Es seien durchaus nicht alle Mitglieder mit der Wahlempfehlung für Frau Klein einverstanden.

Ein weiteres Mitglied erklärte der Redaktion auch seine große Enttäuschung darüber.

Hr.Schwarz (FDP) erklärte, dass er sehr verwundert sei, dass in den letzten Jahren angeblich so vieles schlecht gelaufen sei.

Das ausgerechnet das Wählerpotential der BLH, dass von dem tollen Grundschulangebot am meisten profitierte und eine besondere Leistung von Hr.Borrmann war und über die Kreisgrenzen bewundert und beneidet wird, jetzt gegen Hr.Borrmann schießt, ist für ihn nicht nachvollziehbar.

Auch alle TSG Mitglieder sollten nicht vergessen, dass Borrmann unter großem persönlich Einsatz das Projekt zur Erneuerung des Sportplatzes schnellstmöglich und perfekt umgesetzt hat.Das hat man jetzt wohl sehr schnell vergessen.

Im Gegensatz dazu hat die CDU, insbesonders Herr Bettingen den Ausbau des Breitbandausbaus für ganz Uhlerborn verhindert.Fördergelder von 180.000 € standen zur Verfügung-der Eigenanteil der Gemeinde hätte bei nur 20.000 € gelegen.

Dieses wurde von der CDU abgelehnt- die Fördermittel stehen nicht mehr zur Verfügung.