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17.05.2016 23:11  Suche

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Offener Brief an den Ortsbürgermeister und die Mitglieder des Ortsgemeinderates Heidesheim am Rhein

Offener Brief an den Ortsbürgermeister und die Mitglieder des

Ortsgemeinderates  Heidesheim am Rhein

Wir, die Anwohner der Uhlerborner Lennebergstraße, haben die jüngsten Entwicklung im  Ortsgemeinderat im Zuge der Haushaltsberatungen fassungslos zur Kenntnis genommen.

Die Prioritäten seitens der Politik werden klar signalisiert:

Während in Heidesheim alte  Straßenbeleuchtung modernisiert werden soll, werden wir erst einmal weiter im Dunkeln  sitzen gelassen.

Bereits zwei dunkle Winter sind vergangen, seitdem die ersten von uns  Heidesheim- ­Uhlerborn ihr neues Zuhause nennen durften.   Zwei Winter, in denen sich selbst Erwachsene zu Fuß nur mit Taschenlampen und  Blinklichtern in Richtung Uhlerborn und zurück trauen und dabei trotzdem Angst haben  müssen, doch einmal vom motorisierten Verkehr übersehen zu werden.

Unsere Kinder lassen wir erst gar nicht alleine raus.

Wie sollen wir sie guten Gewissens  alleine in den Kindergarten, zum Spielplatz oder zum Schulbus laufen lassen, wenn sie sich  die marode Ausfallstraße ohne Beleuchtung mit Auto­ und Busverkehr teilen müssen?

Wir verstehen, dass es offene Fragen zu klären gibt.

Wir verstehen nicht, wieso erst jetzt.

Die Baumaßnahme Lennebergstraße war bereits im Haushalt 2014 berücksichtigt. Dabei  wurde vom damaligen Ortsgemeinderat schriftlich festgehalten “​Aufgrund der  Verkehrssicherungspflicht der Ortsgemeinde sind der Gehwegausbau und die Errichtung der  Straßenbeleuchtung zwingend notwendig​”.

Wir verstehen nicht, dass sich daran etwas geändert haben sollte.

Wir verstehen nicht, dass dies weiter Aufschub verträgt ­ insbesondere wenn Teile des  Ortsgemeinderates anscheinend mit einer noch weiter erhöhten Gefahrensituation durch  schwere Baumaßnahmen am ehemaligen IBM Gelände rechnen.

Wir würden übrigens auch nicht verstehen, wenn die Abwicklung der geplanten  Baumaßnahmen und des nachfolgenden Publikumsverkehrs einer dortigen Saunawelt über  die Lennebergstraße und nicht direkt über die L422 erfolgen würde.    Wir verstehen nicht, wieso es bisher noch nicht einmal gelungen ist, einen provisorischen  Fußweg vollständig bis Kern ­Uhlerborn von der Fahrbahn abzugrenzen, um zumindest  vorübergehend soviel Sicherheit wie möglich zu schaffen.

 

Wir halten dies für grob fahrlässig.

Es scheint, dass die Grabenkämpfe der Politik in der Ortsgemeinde Heidesheim auf dem  Rücken der Bürger ausgetragen werden.

Wir appellieren daher an Sie, den Ortsbürgermeister und die Mitglieder des  Ortsgemeinderates, schnellstmöglich zu einer wirklichen Berücksichtigung der Interessen der  Anwohner der Lennebergstraße und Uhlerborns zurückzukehren.

 

 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Stellungnahme der CDU :

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Entscheidung in diesem Jahr keine finanziellen Mittel für die Erschließung der Lennebergstraße im Haushalt bereitzustellen ist keinesfalls als Entscheidung gegen Uhlerborn zu verstehen.

Wer bei der Gemeinderatssitzung dabei war konnte hören, welche Argumente für diese von der Mehrheit getragene Entscheidung gesprochen haben.

Zunächst konnte seitens der Verwaltung nicht dargestellt werden, ob es sich um eine Ausbau- oder Erschließungsmaßnahme handelt, was nicht nur Auswirkungen auf die Bereitstellung der Gelder im kommunalen Haushalt, sondern in erster Linie auf die finanzielle Belastung aller Uhlerborner, insbesondere der unmittelbaren Anlieger, hat.

Liegt ein Ausbau vor, sind die Kosten in Höhe von 60% auf alle Uhlerborner umzulegen und die Gemeinde müsste die restlichen 40 % schultern.

Handelt es sich um eine Erschließungsmaßnahme beliefe sich der Gemeindeanteil nur auf 10 %, die übrigen 90 % wären auf die Anlieger umzulegen.

Für diesen Fall wäre es für die Anlieger wichtig zu wissen, ob auch der Unternehmer Richter an diesen Kosten zu beteiligen ist, oder ob die Kosten allein von den Anwohnern zu tragen sind.

Darüber hinaus ist bekannt, dass Herr Richter eine Sauna- und Badewelt errichten möchte, so dass sobald die bau- und planungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, mit umfangreichen Baumaßnahmen zu rechnen ist.

Es macht keinen Sinn für viel Geld eine Straße zu bauen, die kurze Zeit später möglicherweise wieder durch schwere Baumaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen wird.

In dieser Legislaturperiode hat auch noch kein Bauausschuss getagt, in dem man die maßgeblichen Punkte hätte besprechen und offene Fragen ausräumen können.

Die CDU ist gerne bereit das Thema im Bau- und Planungsausschuss zu beraten und eine Entscheidung vorzubereiten.

Sofern die Rahmenbedingungen stimmen wird die CDU einer positiven Entscheidung und Umsetzung im nächsten Jahr nicht entgegenstehen.

Gleichwohl halten wir es für geboten, nicht nur über diese sehr teure Einzelmaßnahme zu beraten, sondern endlich über die weiteren Straßeninvestitionen in der gesamten Ortslage zu diskutieren.

Das setzt voraus, dass im Detail bei jeder Straße eine Entscheidung des Rates eingeholt wird, ob es sich um eine Ausbau- oder Erschließungsmaßnahme handelt.

Die Entscheidung ist für den Gemeindehaushalt und für alle Steuerzahler und Anlieger von besonderer Bedeutung.

Und schließlich sollen die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidung mit einbezogen werden, ob und welche Maßnahme zu welchem Zeitpunkt realisiert werden soll.

Die CDU fordert daher nicht mehr, aber auch nicht weniger, als ein echtes Straßenausbauprogramm, was auf eine Umsetzbarkeit hin überprüft wird.

Da ist es einfach zu wenig, für die nächsten 4 Jahre mal 4,5 Millionen Euro in den Haushaltsplan einzustellen.

Wir fordern daher die Verwaltung auf, erst ihre Hausaufgaben zu machen, bevor den Bürgern irgendwelche Versprechungen gemacht werden

 

Frühlingskonzert in der Pfarrscheune


Am 21. März 2015 findet im Rahmen der Programmreihe „Kultur in der Pfarrscheune"...

 

Frühlingskonzert in der Pfarrscheuneheune“ ein Frühlingskonzert in Wohnzimmeratmosphäre in der Pfarrscheune statt.

Zu Liedern, die einen schon lange begleiten, zur Musik die Generationen beeinflusst hat.

Wer Spaß an handgemachter Musik hat wird an diesem Abend mit BACK TWO auf seine Kosten kommen.

 



Freuen Sie sich auf ein Konzert mit guter Musik, viel Spiel- und Wortwitz! Kartenvorverkauf im Kath. Pfarrbüro und bei Schreibwaren Kraft zu 9 €.

Telefonische oder Online Reservierungen sind bis Donnerstag vor der Veranstaltung möglich.

Telefon: 06132-5212 Kath. Pfarrbüro oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Restkarten an der Abendkasse zu 11 €.

Beginn 20 Uhr und Einlass ab 19 Uhr.

 

Klassik-Konzert begeisterte Heidesheim.

Klassik-Konzert begeisterte Heidesheim.

Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken.

 

Die 40 Musikerinnen und Musiker des Streichorchesters der Integrierten Gesamtschule Ingelheim (IGS) und die 35 Sängerinnen und Sänger des Chores „Klangfarben“ in Heidesheim durften sich nicht nur über eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche freuen.

Der reiche Beifall der Zuhörer war Lohn für ein ansprechendes Klassik-Konzert in der katholischen Pfarrkirche.

Fast schon der Höhepunkt des Konzerts zu Beginn: Chor und Orchester musizierten „Alles, was ihr tut“ von Dietrich Buxtehude.

Es gelang trotz der großen Zahl der Mitwirkenden, die polyphonen Achtelbewegungen der Komposition sehr gut herauszuarbeiten. Bereits im  nächsten Stück,  „Concerto a Cinque“ (Albioni), konnte das Orchester seine eigentliche Stärke ausspielen, nämlich die volle Klangfülle von vierzig Streichern.
Vivaldis „Violinkonzert“, sicherlich das schwerste und auch das längste Stück des Abends, wurde nur von ...

 

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Politik gegen Uhlerborn?

Die CDU hat dem Haushalt der Ortsgemeinde Heidesheim am 4. März 2015 nur unter der Bedingung zugestimmt, dass die vorgesehenen 465.000 € zur Herstellung der Lennebergstr. aus dem Haushalt gestrichen werden.

Die Lennebergstr. bleibt daher in dem für die 1.500 Uhlerborner und insbesondere für die unmittelbaren Anwohner katastrophalen Zustand bis hin zu einer Gefährdung für die dort wohnenden Kinder, die an dieser Durchgangsstraße ohne Bürgersteig und Straßenbeleuchtung leben müssen.

Die Entscheidung reiht sich ein in eine jeweils von der CDU ausgehende Ablehnung von Projekten für Uhlerborn, genannt sei etwa der Breitbandausbau, wo wegen 20.000 € eine Glasfaserverkabelung abgelehnt wurde oder die Ablehnung des lange geplanten Außengeländes für den Kindergarten.

Junge Familien wurden nach Uhlerborn gelockt, ihre überproportionalen Steuern und Abgaben nimmt man gerne, Projekte im alten Ortskern werden durchgewunken, die Uhlerborner sollen weiter Buckelpisten akzeptieren. Es wird Zeit, dass die Uhlerborner mehr Präsenz in der Ortspolitik zeigen und den Parteien die rote Karte zeigen, die immer wieder Uhlerborner Interessen hinten anstellen.