Gebietsreform: Wer mit wem?

  

 

 

Innenminister KP Bruch
Die Optionen sind: 
 
  • Budenheim bildet mit der VG Heidesheim eine neue VG 
  • Budenheim schließt sich mit Ingelheim zusammen 
  • Budenheim kämpft um den Erhalt der freien Gemeinde 
 
Die Chancen für die letzte Variante scheinen für Budenheim aussichtslos.
Der Minister nannte im Wesentlichen nur ein einziges Kriterium für die Forderung
einer Neugliederung: die Einwohnerzahl. Sollte eine VG unter 12 tsd. Einwohnern liegen,
so muss sie sich erweitern. Sollte eine freie Gemeinde (wie es Budenheim ist) unter
10 tsd. Einwohnern liegen, so muss sie sich einer VG anschließen.
Zu den Aussichten meldete  Bürgermeister Becker große Bedenken an und erntete
von der anwesenden Bevölkerung große Unterstützung, als er seine Bedenken
für eine Fusion mit den "armen" Heidesheimern aussprach. Viele Budenheimer
belegten in ihren Wortbeiträgen diese Ängste und auch Resentiments gegenüber
den "Armen" aus dem Westen. Hier wird es sicherlich sehr spannend werden,
was sich auf Heidesheimer Seite tut.
Bürgermeister Becker möchte auif jeden Fall die Bürger von Budenheim an der
Entscheidung beteiligen, zumindest befragen. Aussichten auf Anerkennung eines
Resultats verneinte jedoch der Innenminister deutlich. Für ihn entscheidet der Landtag
und sonst niemand.
Schön und auch angemessen waren zwei Beiträge von Heidesheimern in dieser
Veranstaltung. Jochen Böttcher und Jochen Schmidt sprachen einerseits die Problematik
des Verbleibs und der Zukunft des VG-Bürgermeisters Borrmann an, als auch die
Situation der Verwaltungsbeschäftigten, deren Beschäftigungszukunft und die
"Erpressungsversuche" des Innenministers (1 Mio. Hochzeitsgeschenk), die
Gemeinden zu schnellerem Handeln und  Vollzug der Fusion zu bewegen.