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Willkommen in Heidesheim - Nachrichten, Meinungen, Kulturelles - Heidesheim

Dreck-Weg-Tag rund um den Autobahnparkplatz

Am Samstag, den 07. Februar 2015, hatte der SPD Ortsverein Heidesheim zu einem Dreck-Weg-Tag rund um den Autobahnparkplatz eingeladen.

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen stellte hierfür kostenlos einen Container bereit.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Heidesheimer Dreck-Weg-Band konnte ein gutes Stück des Grünstreifens neben dem Parkplatz gesäubert werden.

 

Die Dreck-Weg-Band trifft sich schon seit mehreren Jahren alle 14 Tage Donnerstags und leistet damit einen unglaublichen Beitrag zur Sauberkeit der Gemarkung Heidesheim.

Neben den üblichen Dosen und Flaschen wurden auch Autoreifen, Bauschutt und gebündelte Stapel Zeitungen gefunden.

Mit dem Auffinden eines aufgebrochenen Safes wurde die Polizei eingeschaltet, die diesen sicherstellte.

 

Vorbereitend zu diesem Termin gab es am Mittwoch, den 05. Februar 2015, bereits eine Begehung mit der Autobahnmeisterei.

Hier haben der Ortsbürgermeister Martin Weidmann und der OV-Vorsitzende der SPD in Heidesheim, Daniel Holler, auf Schäden im Zaun aufmerksam gemacht.

Diese Schäden locken in vielen Fällen Nachahmer an, die weitere Zaunstücke zerstören und somit die wilde Entsorgung von Müll rund um den Rastplatz begünstigen.

Die Rückmeldung war jedoch erst einmal ernüchternd:

Da der Bund den 6-spurigen Autobahnausbau innerhalb der nächsten 2 Jahren plant, wird erst einmal kein Geld in die Instandhaltung des Zaunes fließen.

Der Gesetzgeber sieht keine Einzäunung der Autobahn und der Parkplätze vor. Daher ist auch die Instandhaltung des Zaunes nicht regulär vorgesehen.

Der Ortsbürgermeister Martin Weidmann hat deutlich gemacht, dass er sich mit dieser Antwort nicht zufrieden geben und sich weiter darum kümmern wird, dass der Zaun dennoch repariert wird.

Der Ortsvereinsvorsitzende der SPD, Daniel Holler, fordert ein, dass es einen Ausbau der Autobahn nur mit geeigneten Lärmschutzmaßnahmen für Heidesheim geben darf.

 

 

Jahresabschluß 2014

 

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Teil 1: Rede

 

 

Teil 2: Ehrungen

 

 

 

 

 

 

 

TSG übergibt alte Kassenhaus-Schilder an Deutsches Fußballmuseum

Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken


Foto von li.: Helmut Laux, Stefan Gerbig, Malte von Pidoll, Rudolf Hammer

Vollkommen überrascht wurde die TSG 1848 Heidesheim von der Anfrage des (künftigen) Deutschen Fußballmuseums in Dortmund, der Ausstellung zwei alte Kassenhausschilder zu überlassen.

Museumsmitarbeiter Malte von Pidoll war im Internet auf die „hervorragend in die geplante Ausstellung passenden Kassenschilder“ durch einen Bericht über das TSG-Ehrenmitgliedertreffen vom November 2012 aufmerksam geworden.

Damals hatte Ehrenmitglied Rudolf Hammer der TSG die aufgetauchten und ihm übergebenen alten Schilder überlassen.
Sie stammten aus dem heute in ein Heidesheimer Anwesen integrierten Kassenhäuschen der alten und bis 1963 betriebenen vereinseigenen Sportanlage „Am Bachacker“ und müssten um 1950 gefertigt worden sein.

Beide Schilder, das größere mit deutlich erkennbaren Rostspuren, seien – nach den aufwändigen Recherchen des Sportmuseums - bundesweit einmalig.

Für die TSG übergaben Vorsitzender Stefan Gerbig, der ehem. Vorsitzende Helmut Laux und Ehrenmitglied Rudolf Hammer sehr gerne die Schilder als Dauerleihgabe für die Sammlung, die bestimmt bald für internationales Aufsehen sorgen wird.

Das derzeit in der Dortmunder Innenstadt im Bau befindliche Museum (www.fussballmuseum.de, Fertigstellung geplant Sommer 2015) soll als „Erinnerungsort für den deutschen Fußball“ eine erlebnisorientierte und multimediale Dauerausstellung beherbergen, die nicht nur das Herz jeden Fußballfans höher schlagen lassen wird.

 

 

Naturschutz durch Beweidung

Ponys halten Bewuchs kurz / Wertvolles Naturschutzgebiet

Die Exmoorponys, die sich seit einigen Tagen im Naturschutzgebiet „Weilersberg“

bei Heidesheim aufhalten, sind „tatkräftige Biotoppfleger“, so Gerhard Weitmann

von der Gesellschaft für Naturschutz  und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR).

Exmoorponys helfen bei der Biotoppflege

 

„Die Pferde halten den Aufwuchs kurz und sichern so der Flora und Fauna des Gebietes ihren speziellen Lebensraum.

Eine Dauerbeweidung ist nicht vorgesehen, nach etwa 2 Monaten ist die Fläche naturschutzfachlich wieder in einem Top-Zustand, und dann wird die kleine Pony-Herde  andere Flächen beweiden“, erklärt der Beweidungsexperte der GNOR.

Heinz Hesping, GNOR-Vorstand, weist auf die besondere Wertigkeit des „Kleinods Weilersberg“ hin.

Die Kalkflugsande, die auch im europaweit bedeutsamen „Mainzer Sand“ dominierend sind, sind Lebensraum für viele seltene und daher streng geschützte Pflanzen- und Tierarten.

Dazu trägt auch das unebene und mit Steinen aller Größen durchsetzte Oberflächenrelief bei, welches aber andererseits eine Mahd unmöglich macht.

„Die zeitweise Beweidung durch die Exmoorponys ist deshalb unentbehrlich“, betont Hesping. 

Die Bevölkerung wird gebeten, die Ponys nicht zu füttern und Beunruhigungen zu vermeiden. Hunde sind im Natur-schutzgebiet ohnehin anzuleinen, und das Befahren mit Montainbikes und anderen Fahrzeugen ist nicht gestattet.

 

 

Neues aus der Fusionswerkstatt vom 27.1.2015

Großwinternheim ist mehr als zufrieden!


In der jüngsten Fusionswerkstatt vom 27. Januar 2015 erschien der eingeladene Ortsvorsteher Ronald Wenckenbach aus Großwinternheim und teilte den anwesenden Kommunalpolitikern aus Heidesheim und Wackernheim mit, wie es Großwinternheim seit der Eingemeindung nach Ingelheim im Jahre 1972 ergangen ist.

Worte wie „Loyalität“, „gutes Klima“ oder „harmonisch“ tauchen in seinen Schilderungen mehrfach auf.

„Wir haben alles bekommen, was wir wollten – und noch mehr!“, erklärte Wenckenbach.

Das hatte man schon im Vorfeld Gerüchte weise gehört, nun wurde es vor allen Anwesenden wiederholt.
Was konnten die Zuhörer soviel offenkundiger Zufriedenheit noch an kritischen Fragen entgegen halten?

Mussten sich nicht alle bisher gehegten Befürchtungen vor der Eingemeindung nach  Ingelheim von alleine auflösen?
Das war nicht der Fall. Dies offenbarte der sich anschließende Workshop, in dem die Runde aufgefordert war zu besprechen, auf welche Weise die zulässigen Bedingungen für eine Eingemeindung fixiert werden könnten.

Mehrheitlich war man der Auffassung, dass hierfür der Eingemeindungsvertrag und das Fusionsgesetz des Landes in Betracht kommen.
Es wurden Überlegungen geäußert, bereits im Fusionsvertrag Einfluss auf die Zusammensetzung der politischen Gremien (Stadtrat, Ausschüsse) zu nehmen.

Die BLH wünschte sich eine Bevorzugung der örtlichen Parteien, mithin auch der eigenen Vertreter und Vertreterinnen.
Die FWG, Herr Hüttemann, fragte, was denn ein Vertrag wert sei, wenn sich die Zusammensetzung des Stadtrates ändere?

Vertreter der FWG Wackernheim wollten die politische Einflussnahme der örtlichen Parteien im Fusionsvertrag sichern, indem "immer einer aus den einzelnen Orten" in den Stadtratsgremien präsent ist.

Hier klingt die Sorge an, dass die Fusion sich auf das Schicksal des einen oder anderen Ratsmitglieds negativ auswirken könnte.

In den nächsten  Wochen sollen zunächst bilaterale Gespräche geführt werden, bevor nach den Osterferien wieder die Fusionswerkstatt tagt.

Hannelore Schmelzer

 

Einbrüche in Heidesheim und Heidenfahrt

Einbruch in Heidesheim, Ernst-Krebs-Straße


Am 22.12.2014, zwischen 17.00 und 18.00 h, verschafften sich unbekannte Täter nach Aufhebeln einer Terrassentür Zutritt in ein Einfamilienhaus in Heidesheim in der Ernst-Krebs-Straße.


Die Abwesenheit des Hauseigentümers wurde genutzt, um jegliche Schublanden zu durchwühlen.


Nach dem jetzigen Ermittlungsstand kann noch keine Aussage über das Diebesgut und den tatsächlichen Schaden gemacht werden.




Einbruch in Heidesheim, Eltviller Straße


Im Tatzeitraum vom 22.12.2014, 07.00 h bis zum 23.12.2014, 00:15 h, wurde durch unbekannte Täter ein ebenerdiges Fenster an einem Einfamilienhaus in der Eltviller Straße in Heidesheim aufgehebelt. Der angrenzende Wohnraum wurde nach Diebesgut durchwühlt.


Nach dem jetzigen Ermittlungsstand kann auch hier noch keine Aussage über das Diebesgut und den tatsächlichen Schaden gemacht werden

 

 

Fördermittel des Landes für Heidesheim

Quelle: Allgemeine Zeitung vom 18.12.2014 / Dieter Oberhollenzer


Das Land möchte die Ortsgemeinde Heidesheim im Rahmen des Städtebau-förderprogramms finanziell unterstützen.

„Das ist eine große Chance für uns“, kommentierte Ortsbürgermeister Martin Weidmann (SPD) das Ergebnis seines Gespräches in Mainz mit dem Staatssekretär im Innenministerium, Günter Kern (SPD).

„Damit soll auch den Kritikern in Ingelheim der Wind aus den Segeln genommen werden, die Angst davor haben, dass die Stadt unsere Baustellen mit ihrem Geld bezahlen muss“, erklärte Weidmann im Gemeinderat unter
Hinweis auf die laufenden Fusionsgespräche zwischen Ingelheim, Heidesheim und Wackernheim.

 

Dorfmoderation geplant


Nach Informationen des Ortsbürgermeisters sollen ein Gesamtkonzept entwickelt, ein Förderantrag erarbeitet und eine sogenannte Dorfmoderation zur Einbindung der Bürger gestartet werden.

„Dadurch bieten sich für uns hervorragende Chancen, Fördermittel zur Abwicklung unserer Baustellen zu erhalten und damit unseren Ortskern vernünftig zu entwickeln“, sagte Weidmann.

Konkret nannte er die künftige Nutzungen der Markthalle, der Burg Windeck und der Mühlschule.

Die Fördergelder – Summen wurden nicht genannt – sollten „über die Fusion hinaus“ fließen.

Der aktuelle Schuldenstand von Heidesheim beträgt 8,6 Millionen Euro; die Ortsgemeinde beteiligt sich am kommunalen Entschuldungsfonds des Landes.

Das besonders in Wackernheim kontrovers diskutierte Thema Fusion zog sich wie ein roter Faden durch die Heidesheimer Ratssitzung.

Ein Anlass waren die Nachwahlen zu den Fachausschüssen sowie die Definition der Aufgaben für den neuen Ausschuss für Angelegenheiten der Gebietsreform.

SPD und CDU setzten sich mit ihrem Vorschlag durch, die Eckpunkte der Ausschussarbeit konkret zu nennen.

Nämlich die Vorbereitung von Inhalten eines Vertrages für eine gemeinsame Zukunft, die Ausgestaltung der Inhalte, die Vorbereitungen von Informations- und Veröffentlichungsmaßnahmen, um den Bürger in den Prozess

einzubeziehen sowie die Unterstützung der Verwaltung bei der Vorbereitung der Bürgerentscheide.

„Wir müssen im Januar intensiv einsteigen, um den Rahmen für eine Fusion zu schaffen“, bezeichnete Jens Lothar Hessel (CDU) einen Zusammenschluss als „alternativlos“.

An den Auftrag der Bürger, eine Fusion vorzubereiten, erinnerte Rolf Henrich (SPD): „Wir versuchen, das Beste herauszuholen.“

Die genauen Festlegungen der Ausschussarbeit stießen allerdings auch auf Kritik im Rat.

„Wichtig wäre es, die Vor- und Nachteile einer Fusion objektiv zu betrachten“, lautete der Hinweis von Walter Luser (Grüne), der auch die Objektivität der Fusionswerkstatt infrage stellte.

Jochen Schmidt (Linke) prangerte das laufende „Eingemeindungsprozedere“ an und verdeutlichte: „Ich kämpfe für die Selbstständigkeit.“

Die Wackernheimer Ortsbürgermeisterin Sybille Vogt (FWG), die sich auch für Gespräche mit benachbarten VGs ausgesprochen hat, nahm Schmidt vor ihren Kritikern in Schutz:

„Denn es ist diplomatisch nicht klug, wenn man von Störmanövern spricht.“

 

SPD berät über Gemeindefusion



Daniel Holler Ortsvereinsvorsitzender der Heidesheimer SPD

Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Ortsvereine Ingelheim, Heidesheim und Wackernheim haben sich getroffen, um über die mögliche Fusion der Gemeinden beraten. An dem Treffen nahm auch der Ingelheimer Oberbürgermeister Ralf Claus teil.
»Für uns steht fest, dass die Bürgerinnen und Bürger über eine Fusion entscheiden müssen.

Von den Parteien können sie dabei klare Positionen erwarten«, so der Ingelheimer SPD-Vorsitzende Roland Schäfer.

Die unterschiedlichen Arbeitsgruppen haben inzwischen die entscheidungsrelevanten Informationen zusammengetragen und darüber in der Fusionswerkstatt in der Vertreter aller Gruppierungen der Gebietskörperschaften vertreten sind,  informiert.
„Wir gehen nun auf die Zielgerade und können auf Basis der Vorarbeiten entscheiden«, meint Schäfer.


Auf Unverständnis stieß hingegen der Vorstoß der Wackernheimer FWG, auch mit anderen Kommunen zu verhandeln.
»Wir haben uns vor über einem Jahr mit gleichlautenden Beschlüssen in den Gremien der beteiligten Kommunen auf den Weg gemacht, mit dem Ziel eine Fusion zu verhandeln.
Dem hatte auch die FWG zugestimmt«, erklärt Norbert Külzer.

Deutlicher wird sein Wackernheimer Kollege Joachim Beck: „Die Ortsbürgermeisterin Vogt muss endlich Farbe bekennen.
Dem Beschluss, mit Ingelheim mit dem Ziel einer Fusion zu verhandeln, hat sie zugestimmt.

Das muss sie auch innerhalb der FWG vertreten.“

Der Ortsvereinsvorsitzende von Heidesheim Daniel Holler bemerkte, dass das Ziel nur eine gemeinsame Vision sein kann.

„Wenn man die Weichen für eine gemeinsame Zukunft stellt, kann es nicht Ziel der Fusionsverhandlung sein, dass jede Gemeinde versucht den Status Quo in ein Forderungskatalog zu zementieren.“

Joachim Beck erklärte, dass sich die SPD Wackernheim schon früh für eine Fusion mit Ingelheim ausgesprochen hatte.

Es wurde vereinbart, dass die 3 Gliederungen der SPD auch weiterhin gemeinsam das Ziel der Fusion begleiten werden.