Liebeserklärung an Heidesheim

Quelle: Allgemeine Zeitung

Von Sigrid Kaselow

JAHRESABSCHLUSSEMPFANG

Ortsbürgermeister Martin Weidmann hält flammende Rede

HEIDESHEIM - „Heidesheim ist eine attraktive Gemeinde, lassen Sie uns den Blick für all das Schöne hier nicht verlieren, würdigen wir auch die kleinen Dinge und kämpfen weiter parteienübergreifend dafür, Heidesheim zu einer selbstbewussten Kommune mit eigener Identität zu machen, die bei den Fusionsgesprächen auch so auftreten kann“.

Mit einer flammenden Rede und quasi einer Liebeserklärung an sein Heidesheim begrüßte Ortsbürgermeister Martin Weidmann (SPD) bei seinem ersten Jahresabschlussempfang im Schönborner Hof zahlreiche verdiente Bürger, Politikerkollegen, diverse Amtsinhaber und das amtierende Königshaus mit Erntekönigin Nathalie und den Prinzessinnen Saskia und Ronja.

Vehement wies Weidmann auf das hin, was nicht alle vergleichbar großen Kommunen ihr Eigen nennen dürfen: unter anderem eine „hervorragende Einkaufs-Infrastruktur“, ein Sternerestaurant, Ärzte, Apotheken, genügend Kitaplätze sowie Handwerksbetriebe und Landwirte. Im Hinblick auf die Fusionsgespräche mit Ingelheim stellte sich Weidmann klar auf die Befürworterseite.

„Die kommenden kommunalen Aufgaben können wir als kleine Gemeinde wirtschaftlich nicht mehr alleine stemmen, wir brauchen die Fusion, sie ist für uns alternativlos, ebenso wie sie es für Ingelheim ist, um ein starkes Mittelzentrum bilden zu können“.

Sicher gelte das auch für Wackernheim, die von dort kommenden „Störfeuer“ wolle er aber nicht kommentieren, so Weidmann an seine ebenfalls anwesende Wackernheimer Amtskollegin Sybille Vogt gewandt.

„Uns geht es gut hier, natürlich können wir vieles noch verbessern, dazu ist konstruktive Kritik nötig, und wir müssen vor allem zu einem vernünftigen Umgang miteinander kommen“, so Weidmann

Ehrungen für Engagement

Besondere Dankesworte fand Weidmann abschließend für seine Musikerkollegen, die für die musikalische Untermalung sorgten.

Es war das Gesangs- und Klavier-Duo „Hanna´s Bakery“, bestehend aus Sängerin Hanna Seywald und Pianist Gerhard Becker.

Für ihr Engagement in der Gemeinde wurden folgende Bürger geehrt: Von der Dreck-weg-Band: Georg Netz, Günther Deufel, Sabine Eisen, Walter Frank, Rudolf Genzler, Peter Golczyk, Siegfried Klimke, Philipp Kraus, Franz Metzler, Jürgen Müller, Rudi Nördershäuser, Klaus Stierle und Norbert Weidmann.

Für die Wasserhauscrew: Rudolf Reiter, Seppel Heiser, Werner Heß und Andrea Vogt.

Verein Heimatmuseum Burg Windeck: Welda Heim, Josef und Elfriede Diehl, Franz Eiermann, Marietta Götz, Rudolf Reiter, Karl Urhegyi und Herbert Pieper.

Stammtisch Laufender Meter: Stefan Mallmann, Lothar Kirschenknapp, Christian Ecker, Udo Steinbach, Frank Silz, Michael Wassermann, Peter Geisenhof, Jürgen Genzler.

Für die Auswertung der Projektgruppe 60+ Günther Köhl und Jutta Paragnik.

Für das Wirken im Hintergrund Conny Wenselowski, Heike Eschbach, Willi Rohr und Heinz Schell.