Teiche im Naturschutzgebiet instandgesetzt

Teiche im Naturschutzgebiet instandgesetzt

Naturschützer in Aktion / 254 Arbeitsstunden geleistet

Heidesheim. „Das Naturschutzgebiet „Weilersberg“ bei Heidesheim ist naturschutzfachlich gesehen ein Kleinod, das es zu schützen gilt.
Um es in diesem Zustand zu erhalten, ist  regelmäßige Pflege notwendig“, so Heinz Hesping von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR).

Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken.

18 Naturschützer waren dem Aufruf der GNOR zu einem Arbeitseinsatz gefolgt, darunter auch ganz „normale“ Heidesheimer Bürger und sogar ein Flüchtling aus Syrien, worüber sich die Teilnehmer besonders freuten.

Gerhard Weitmann, Experte für Flächenmanagement bei der GNOR, hatte zusammen mit Teilnehmern des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ) bereits Vorarbeiten geleistet, Brombeeren, Stockaustriebe und gebietsfremden Aufwuchs gemäht und Bäume „auf den Kopf“ gesetzt.

Das Material musste dann in Schwerstarbeit aus dem Naturschutzgebiet herausgeschleppt werden.
Ziel ist, dem Gebiet Nährstoffe zu entziehen, da insbesondere die seltene Pflanzenwelt der sog. Kalkflugsandgebiete an nährstoffarme Bedingungen angepasst ist.
Außerdem wurden verlandete Teiche wieder instandgesetzt.

An den Rändern des ansonsten trockenen Gebietes sind Wasseraustritte und vernässte Stellen, die dem Naturschutzgebiet noch einen besonderen Wert geben.
Durch die Teiche und Tümpel finden bedrohte Amphibien wieder Laichplätze und Lebensraum.



Zum Vergrößern, bitte auf das Bild klicken.

 

Unterstützt wurden die ehrenamtlichen Naturschützer von einer Heidesheimer Baufirma (Bagger), einer Heidesheimer Metzgerei (Mittagessen) und dem Bauhof der Verbandsgemeinde, der die am Rand gelagerte „Biomasse“ abfuhr.

Zusammen mit einem Arbeitseinsatz im Frühjahr kamen in diesem Jahr allein im Naturschutzgebiet Weilersberg 254 geleistete ehrenamtliche Arbeitsstunden für den Naturschutz und damit für das Gemeinwohl zusammen.