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Sommertheater im VG Ratssaal

Gestern war es soweit und ich hatte im Vorfeld nicht zu viel versprochen.

Viele Besucher waren gekommen, so dass noch weitere Stühle besorgt werden mussten.

Von den 22 Ratsmitgliedern fehlten 4.

3 davon bei der CDU – 1 bei der SPD.

Ortsbürgermeister Martin Weidmann eröffnete die Veranstaltung.

Es ging also um die Wahl des 1 und 2 Beigeordneten.

Der 1te Beigeordnete ist gleichzeitig der Stellvertreter des Bürgermeisters.

Gleich zu Anfang gab es den Einwurf, dass man heute nicht diese Wahl durchführen wolle, da am 08.07.2014 beschlossen wurde, dass man dieses Amt öffentlich ausschreiben wolle, damit sich jeder Bürger dafür bewerben könne.

Dieses Vorhaben wurde zunächst von den Grünen in den Raum geworfen vehement von der CDU gefordert.

Graf Jefferson von Pfeil erklärte, dass die Einladung zu dieser Ratssitzung mit genau diesem Tagespunkt bereits am 07.07 an die Ratsmitglieder ging und die Ratsmitglieder ja genügend Zeit gehabt hätten den Bürgermeister darauf anzusprechen, falls sie wirklich ein Problem damit gehabt hätten..

Es handelte sich wieder mal um eine Provinzposse, denn die Parteien hatte sich im Vorfeld bereits beschnuppert um die Chancen für ihren jeweiligen Favoriten abzuklären.

Jedem war klar, dass jetzt am Dienstag die Beigeordneten gewählt werden und auch gewählt werden müssen, da es eine klare Vorgabe gibt innerhalb welchen Zeitfensters nach der vor kurzem erfolgten Wahl des Ortsbürgermeisters und des Rates stattzufinden habe.

Darauf machte Bürgermeister Borrmann, der dieser OG Sitzung beiwohnte, in dieser Sitzung noch einmal ausdrücklich aufmerksam.

Das an diesem doch wichtigen Termin der CDU ausgerechnet 3 Ratsmitglieder fehlten verwunderte doch – waren diese der Sitzung bewusst ferngeblieben um nicht das gewünschte Abstimmungsergebnis der CDU unterstützen zu müssen ?

Immerhin gab es in letzter Zeit einige Querelen innerhalb der CDU – Hannelore Schmelzer ist vor einigen Tagen nach sehr langer Parteizugehörigkeit aus der CDU ausgetreten.

( Wir werden an dieser Stelle noch über die genauen Gründe zu einem späteren Zeitpunkt berichten.)

Ortsbürgermeister Martin Weidmann beendete daraufhin diese Geplänkel um die Verschiebung der Abstimmung, da die Rechtslage nun einmal so sei und heute gewählt werden müsse.

Michael Stüber ( parteilos – in Fraktion mit den Grünen) hatte bereits zuvor Dr.Silvia Klengel ( Grüne ) als 1 te Beigeordnete vorgeschlagen und kam damit Jochen Schmidt zuvor, der ebenfalls Dr. Silvia Klengel vorschlagen wollte.

Die CDU bat um eine 5 minütige Sitzungsunterbrechung, die Martin Weidmann erstmal verneinte, da laut Kommunalbrevier nur der Gemeinderat darüber entscheiden könne, ob die Sitzung unterbrochen werden darf.

So kam es darüber also zur Abstimmung und das Ergebnis war, dass die Mehrheit der Ratsmitglieder dagegen war.

Der Eklat: Die CDU verließ daraufhin trotzdem den Ratssaal ( wahrscheinlich mussten sie alle gleichzeitig auf die Toilette )und begab sich in den Vorraum des Sitzungssaales. Da auch ich das dringende Bedürfnis verspürte mir einmal die Beine vertreten zu müssen ging ich ebenso in den öffentlichen Vorraum und sah wie nun alle dort stehenden die Köpfe zusammensteckten um trotz widersprüchlichem Ratsbeschluss eine Beratungspause durchzuführen.

Das ich dort nun auch stand gefiel Ex-Ortsbürgermeister Hessel nun gar nicht. Er sagteerzürnt, ich solle mich doch bitte entfernen und dass es unfair von mir sei mich dort hinzustellen, (wo ich alles mitbekommen könne.)

Ich teilte ihm daraufhin mit, dass ich nun in diesem öffentlichen Raum stehe und nicht gedenke diesen Platz zu verlassen, was ihm deutlich missfiel.

So bekam ich mit was geplant war – die Beschlussfähigkeit des Rates sollte aufgehoben werden -
Dieses ist möglich, wenn nur ein gewisser Anteil der Ratsmitglieder anwesend ist – sie hätten also einfach nicht mehr in den Ratssaal zurückkehren können.

Der Rat ist beschlussfähig, wenn bei der Beschlussfassung mehr als

die Hälfte der gesetzlichen Zahl der Ratsmitglieder anwesend ist (§ 39

Abs. 1 Satz 1 GemO).

Dieses Verhalten finde ich persönlich grob unfair.

Da aber auch diese Taktik nicht aufging, da immer noch genügend Ratsmitglieder im Saals gewesen wären, kehrte die CDU wieder brav auf ihre Plätze zurück – es ging weiter – die Zuschauer im Saal verfolgten dieses Auftreten ungläubig, jedoch auch amüsiert.

Es wurde von Seiten der CDU kein Gegenkandidat aufgestellt, was für viele doch verwunderlich war.

Eigentlich hatte man damit gerechnet .

Michael Stüber meldete sich erneut zu Wort und schlug sich selbst als weiteren Kandidaten vor.

Somit waren 2 Kandidaten im Rennen:

War dies ein taktisches Manöver von Michael Stüber ?-

Es kam zur Wahl und Dr.Silvia Klengel wurde mit 14 der 18 Stimmen klar zur neuen ersten Beigeordneten gewählt.

Nun kam es zum Showdown bei der Wahl des zweiten Beigeordneten – vorgeschlagen wurden der bisherige Beigeordnete Herbert Pieper SPD und der bisherige Beigeordnete Karl Koch ( CDU ).

Auch hier gab es ein klares Ergebnis: 14 Stimmen für Pieper und erstaunlicherweise nur 2 Stimmen für Karl Koch ( immerhin waren 4 Ratsmitglieder der CDU da )

Das hatte Karl Koch nun wirklich nicht verdient.

Martin Weidmann dankte Karl Koch für seine langjährige Arbeit im Rat und versprach ihm ihn noch einmal gebührend zu verabschieden.

Während der Veranstaltung wurde ( soweit ich mich erinnern kann zum ersten Mal )

Getränke an die Zuschauer verteilt – keine schlechte Idee von Martin Weidmann angesichts dieser hitzigen Stimmung und Wärme im Raatssaal.

Mit der Wahl der Beigeordneten hat Martin Weidmann wohl sein erhofftes Geburtagsgeschenk einen Tag vorher bekommen – er feiert heute seinen 49 ten Geburtstag.

Zum Schluss hatte er auch noch ein Geschenk für die Heidesheimer Bürger.

Er hatte in einem persönlichem Gespräch mit Landrat Schick erreicht, dass die Markthalle dieses Jahr doch wieder für das Erntedankfest zur Verfügung steht.

An dieser Stelle möchte ich Silvia Klengel und Herbert Pieper zu ihrer Wahl und Martin Weidmann zu seinem Geburtstag beglückwünschen.

 

Ortsgemeinde - Welcher Beigeordnete darf es denn bitte sein.. ?

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Es wird interessant werden in den nächsten Tagen.

Am 22.07.14 findet die erste Sitzung im Ratssaal des VG Gebäudes statt.

Falls Sie Zeit haben sei Ihnen diese "Veranstaltung" wärmstens empfohlen.

Nun ist der Zeitpunkt gekommen an dem es gilt über Beigeordnete zu entscheiden.

Die CDU erhebt als zweitstärkste Fraktion den Anspruch auf den Posten eines Beigeordneten - es fällt der Name Karl Koch.

Ausgerechnet der bisherige Baubeigeordnete, der laut Aussagen aus den eigenen Reihen selbst bei einem Wahlsieg der CDU keinen Beigeordnetenposten mehr erhalten hätte soll nun wieder

Beigeordneter werden. Dazu ist wohl zu viel verbrannte Erde hinterlassen worden - siehe das Chaos rund um die Bauarbeiten am alten Rathaus - Schautafeln.. etc.

Zudem werden Karl Koch zu viele Alleingänge in der Vergangenheit vorgeworfen, von denen nicht einmal der ehemalige Bürgermeister Jens Lothar Hessel etwas wusste, dieser aber wiederholt seine schützende Hand über diesen Beigeordneten hielt und dafür auch einige Prügel eingesteckt hatte - auch dies dürfte ihm bei der letzten Wahl einige seiner Wählerstimmen gekostet haben.

Dieses Unterfangen wird der CDU nicht gelingen , da dass neu in dem Rat vertretene Bündnis Lebenswertes Heidesheim" (BLH) sich schon vor der Wahl eigentlich gegen Koch und Pieper ausgesprochen hatte:

„Drei Jahre hatte es gedauert, bis eine Handvoll Spielgeräte vor der Schule installiert werden konnte", sagt Anne Mense-Stefan von der BLH.

Die Mitglieder der Initiative kommen wie Eckhard Schneider und Anne Mense-Stefan aus der Elternarbeit: in den Kindergärten im Ort, in der Grundschule oder sie sind in den Vereinen aktiv.

Der bisherige 2 te Beigeordnete Herbert Pieper ( SPD)  hat für viele im Rat eine gute Arbeit gemacht und würde dieses Amt wohl auch gerne weiter begleiten, aber wahrscheinlich wird die neu im Rat sitzende BLH sich damit schwer tun, denn alles rund um Schule und Kind ist offensichtlich ihr Hauptthema.
Gerade dort haben sie ihr Wahlklientel angesprochen.

Dass natürlich Herbert Pieper in der Vergangenheit immer wieder nach Geldern für neue Spielgeräte fast schon betteln musste, sollte aber auch allen klar sein. Ohne Geld hätte auch die BLH keine neuen Spielgeräte aufbauen können. Für andere Projekte war im Rat immer leichter Geld zu bekommen. Nachdem bekannt wurde, dass der große Spielplatz in der Nähe des Heidenfahrter Rheinufers einem Neubauprojekt weichen sollte reagierte die SPD sehr schnell und erklärte direkt, dass dieses mit Ihnen nicht zu machen ist - kurze Zeit darauf wurde dort auch ein neues Spielgerät installiert und Reparaturen durchgeführt.
Der schwarze Peter, der den Spielplatz bebauen wollte blieb bei der CDU.

Wahrscheinlich wird die CDU der SPD einen Kuhhandel vorschlagen und Herbert Pieper als Beigeordneten wählen, wenn denn auch für die CDU ein Beigeordneter dabei rausspringt.

Somit wäre das alte Gemauschel wieder mit in den neuen Rat eingezogen.

Das die BLH gerne einen eigenen Beigeordneten stellen wird, auch wenn sie dieses bestimmt gerne würde ist wohl Utopie.
Bliebe  zum Schluss also noch die Alternative eines Grünen als Beigeordneten - Walter Luser oder Dr. Sylvia Klengel.

In der Rolle des neuen Beigeordneten würde sich Walter Luser ( Grüne ) wohl allzu gerne sehen, hätte aber wohl sehr große Probleme damit wenn Sylvia Klengel ( Grüne )dieses Amt bekäme.

Auch hier halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass sich Walter Luser als neuer Beigeordneter eine Mehrheit bekäme - Dr. Sylvia Klengel rechne ich eine größere Chance zu - diese ist nicht zu stur grün und durchaus bereit in der Sache überparteilich konstruktiv zu lenken und zu denken.

Im Endeffekt geht es also um die Mehrheiten. Die SPD hat 8 Stimmen im Rat - sollten sie es also noch schaffen die Fraktion aus Jochen Schmidt ( Linke)  und Brigitte Schäfer ( FWG )  mit ins Boot zu holen, würden noch 2 Stimmen fehlen um die CDU eiskalt an die Wand zu fahren und diese ohne Pöstchen ausginge.

Jefferson, Graf von Pfeil ( FDP ) ist momentan noch fraktionslos, würde aber bestimmt gerne konstruktiver in der Ortspolitik tätig werden - er hatte sich in der Vergangenheit mehrmals zum SPD Lager bekannt, zuletzt an der Wahlveranstaltung der FDP in der Schloßmühle. Ein Umschwenken in Richtung CDU würde ihm jetzt nicht gut tun.

Also würde, vorausgesetzt die SPD und die CDU würden sich in ihren eigenen Reihen einig sein und alle Ratsmitglieder von CDU und SPD wären an diesem Abend auch da, noch eine Stimme fehlen- diese müsste aus den Reihen der BLH kommen. Diese hatten ja in der Vergangenheit bereits betont:  Das Fazit der Beiden: „Es muss sich in der Ortspolitik grundsätzlich etwas ändern“. Auch waren diese am Abend nach der Wahl zur " Siegesfeier des neuen Bürgermeisters gekommen und hatten ihm herzlichst gratuliert.

Also durchaus ein spannendes Thema - deswegen kann man sich an diesem Abend die Theaterkarten sparen und zu dieser Sitzung kommen.

Ob Martin Weidmann, der am 23.07.14  Geburtstag hat schon einen Abend vorher sein Geschenk erhält... ?

Ich jedenfalls bin schon sehr gespannt und hoffe, dass viele Bürger vor Ort sein werden...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gottesdienst im Garten

 

NWF Sommerfest am Heidenfahrter Rheinufer

 

Verbandsgemeinde - Wahl der Beigeordneten

Bevor es nächste Woche zur Wahl der Beigeordneten für die Ortsgemeinde Heidesheim kommt, fand bereits vorgestern um 19:00 Uhr die Wahl der Beigeordneten für die Verbandsgemeinde statt.

Begonnen wurde mit der Wahl des 1 ten Beigeordneten ( gleichzeitig ist diese Person der/die Stellvertreter/ in des Bürgermeisters, in diesem Fall also von Herrn Borrmann.)

Markus Bettingen ( CDU ) schlägt Carola Meertens vor, macht aber in seiner Ansprache auch klar, dass sie den bisherigen dritten Beigeordneten Dieter Berg ( FWG ) durchwinken werden

( also als 2ten Beigeordneten wählen werden), falls ihre Kandidatin Carola Meertens zur 1ten Beigeordneten gewählt wird - das ganze klang wie eine Drohgebärde bzw. ein gut gemeinter Hinweis an die anderen Ratsmitglieder.

Diesen Kuhhandel so öffentlich zu präsentieren grenzt schon an eine Frechheit.

In diesem Zusammenhang betonte Bettingen auch, dass es wichtig ist eine Person als Beigeordneten zu wählen, die bei der letzten Wahl ganz nach oben auf die CDU Liste gewählt wurde.

Wenn Sie bei der Wahl des Beigeordneten der Ortsgemeinde nächste Woche Karl Koch vorschlagen, kann dieses Argument nicht gelten, da er nach der Wahl weit abgeschlagen auf der Liste steht.

Er betont, dass sie in der vergangenen Amtsperiode ( sie war bisher auch die erste Beigeordnete ) eine hervorragende Arbeit gemacht hätte.

In dieser Funktion habe sie 70 Termine wahrgenommen ( diese Termine sind z. B. Geburtstagsglückwünsche vor Ort, goldene Hochzeiten  u.v.m.) als ca. 14 Termine im Jahr.

27 der 28 Ratsmitglieder waren da -  also waren auch 27 Stimmen zu vergeben.

Michael Stüber schlug Karl-Heinz Wagner als ersten Beigeordneten vor.


Carola Meertens gewann nur hauchdünn mit 14:13 Stimmen.


Wahl des 2ten Beigeordneten:

Herr Dieter Berg ( FWG ), 57 Jahre aus Wackernheim wurde von seinem Parteikollegen Friedrich Steffens vorgeschlagen.

Berg , bereits seit 10 Jahren als Beigeordneter tätig. sieht sich selber als sehr guten Verhandlungsexperten, was gerade im Hinblick auf die bevorstehende Fusion von großem Nutzen wäre.

Mit 18 Ja- Stimmen, 8 Nein Stimmen und einer Enthaltung Stimmen und einer Enthaltung wurde er zum 2ten Beigeordneten gewählt.

Der Kuhhandel war perfekt - man hört leise das Wort Abmachung an einem Tisch. Berg kritisierte nach seiner Wahl auch den Parteiklüngel bei dieser Wahl.

Hannelore Schmelzer, die offensichtlich nach Reibereien mit ihrer CDU zerstritten ist, schlug als 3 ten Beigeordneten Michael Schwarz ( FDP) vor.

Bei den Ausschüssen änderte Bettingen dann die Vorschlagsliste - Hannelore Schmelzer flog von der Liste als 1te Vertreterin beim Haupt-und Finanzauschuss und wurde durch Retho Hill ersetzt.

Bettingen reagierte schnell und bat Bürgermeister um eine Sitzungsunterbrechung - draußen im Vorraum bildete die CDU einen Kreis und im Vorbeigehen bekam man mit: " Den wähl ich nicht...."

Das Resultat dieser Unruhe zwischen der CDU und Hannelore Schmelzer war, dass Michael Schwarz ( FDP ) unter die Räder kam.

Mit 11 Ja- Stimmen, 14 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen wurde der Uhlerborner zum Bauernopfer.

Nachdem die CDU bei der Wahl zum 3ten Beigeordneten selber keinen Gegenvorschlag gemacht hatte, wollte sie aber jetzt auf einmal in einem weiteren Wahlvorgang einen 3ten Beigeordneten vorschlagen.

Da dieses Vorgehen jedoch so nicht möglich ist, wird sich erst nach der Sommerpause entscheiden ob die Verbandsgemeinde einen 3ten Beigeordneten erhält.

Zumindestens wurde Frau Leyla Yenievli einstimmig als Integrationsbeauftragte gewählt. Tobias Boos stellte noch die Anfrage, ob man die bisherige Aufwandsentschädigung von 150 € auf 200 € erhöhen könne.

Aufgrund der dazu notwendigen Satzungsänderung konnte dieses gestern nicht beschlossen werden - dies ist nun erstmal Sache des Haupt-und Finanzausschusses.

Zum Ende machte Joachim Borrmann noch darauf aufmerksam, dass man dringend Unterkünfte für Asylanten benötige. Zu den bisher 32 in Heidesheim lebenden müssen 13 weitere Personen untergebracht werden.

Dieses sind Vorgaben und sind von der Gemeinde gewissenvoll auszuführen.

Anmerkung: Hätte die Ortsgemeinde in der Vergangenheit nicht die gemeindeeigenen Häuser und Wohnungen komplett verkauft, bestünden jetzt vielleicht andere Möglichkeiten.

Nun hoffen wir , dass bei der Wahl der Beigeordneten am 22.07 nicht wieder so ein Schauspiel stattfindet .

Kommen Sie also alle am 22.07 um 19: 00 Uhr in den Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung zur Wahl der Beigeordneten der Ortsgemeinde

 

 

 

Zu Fuß zur Schule..........

Zu Fuß zur Schule – Aktionen in Ingelheim

Zum achten Mal rufen das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub Deutschland. (VCD) Grundschulen und Kindergärten in ganz Deutschland dazu auf, sich an den diesjährigen Aktionstagen »Zu Fuß zur Schule und in den Kindergarten« zu beteiligen.
Vom 22. September bis 2. Oktober sind in ganz Deutschland Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder dem Roller unterwegs zur Schule oder in den Kindergarten und zeigen mit Ihren Aktionen, wie viel Spaß es machen kann, sich zu bewegen.

Auch die Ingelheimer Schulen beteiligen sich dieses Jahr mit verschiedenen Aktionen.
So tragen Grundschüler der Theodor-Heuss-Schule in ein Schulwegtagebuch ein, ob sie zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Auto zur Schule gekommen sind.
In der Präsident-Mohr-Schule werden die Wege des Schulwegeplans abgelaufen und der „Laufbus“ wird eingeübt.
Der „Laufbus“ ist eine Gehgemeinschaft von Kindern auf dem Weg zur Schule.
Zudem werden über die Aktion „Schlanke Schultasche“ die Schultaschen gewogen und einem Schulranzen-TÜV unterzogen.
Denn mit einer schlanken Schultasche läuft es sich besser und erhält einen gesunden Rücken.
In der Pestalozzischule darf jedes Kind, das zu Fuß zur Schule kommt, am Eingang zur Schule einen selbstklebenden Fuß, versehen mit seinem Namen, aufkleben.
Die Kaiserpfalzrealschule plant zusammen mit der Polizei einen Fahrradkontrolltag.

Bürgermeisterin Eveline Breyer, zuständig für die Bereiche Schulen und Verkehr, hat die Teilnahme der Ingelheimer Schulen an diesen Aktionstagen initiiert. „Ich erhoffe mir mit diesen Aktionen, dass noch mehr Kinder zu Fuß zur Schule gehen und Eltern für dieses Thema stärker sensibilisiert werden.
Ziel ist es, das morgendliche Verkehrschaos vor den Schulen zu entspannen“, so Bürgermeisterin Breyer.

Ein weiterer Gewinn der Aktionstage: Wer den Schulweg zu Fuß zurücklegt vermeidet Schadstoffe und Treibhausgase und startet fit und wach in den Tag.
Im vergangenen Jahr haben sich über 67.000 Kinder an der Aktion vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und dem Deutschen Kinderhilfswerk beteiligt.

Die Ingelheimer Aktionstage sind ein Ergebnis des Runden Tisches „Schulweg“.
Darüber hinaus soll jede Ingelheimer Schule einzeln betrachtet werden, um individuelle verkehrliche Lösungen im Umgang mit den „Elterntaxis“ zu finden.

 

Tanz der Kulturen

 

TSG-Tischtennisjugend freut sich über 1.200 Euro – Spende

Geben statt nehmen:

Der älteste TSG-Tischtennisspieler Roland Ries hat anlässlich seines 80. Geburtstages auf eigene Geschenke verzichtet und um Geldspenden für die Tischtennisjugend der TSG 1848 Heidesheim gebeten.

Die Spendenbox, die bei seiner Feier von allen Gästen des Jubilars gefüllt wurde, konnte Roland jetzt an Norbert Dyllick, TSG-Urgestein und Nachwuchs-Übungsleiter, für die Heidesheimer Talentschmiede bei einem Trainingsabend überreichen.


Den gesammelten Betrag hat das Geburtstagskind auf tolle 1.200 Euro aufgerundet.

 

zum Vergrößern, bitte auf das jeweilige Bild klicken.

 

Mit den Kindern und Jugendlichen freute sich N.Dyllick sehr über die selbstlose Aktion und versicherte, dass Geld vernünftig einzusetzen für lange gehegte Wünsche, wie z.B. vielleicht einen Tischtennis-Roboter für den Trainingsbetrieb.

Roland Ries, der in der boomenden just4fun-Freizeit-Tischtennisgruppe den Schläger schwingt, möchte mit der Spende auch ein Zeichen setzen für andere Jubilare, um bei einem besonderen Anlass anstelle von Geschenken auch für einen guten Zweck - wie  vielleicht die seit Jahrzehnten hervorragend ehrenamtlich betriebene und über Rheinhessen hinaus erfolgreiche Tischtennis-Jugendarbeit der TSG – zu sammeln.